Verrückt: Skihalle in Oberhausen?!
Wenn man der Berichterstattung halbwegs glauben darf, wird es in Oberhausen bald eine SKIHALLE geben. Und zwar auf dem Filetstück unter den großen Oberhausener Freiflächen: dem ehemaligen Stahlwerksgelände neben dem CentrO., was eigentlich für O.Vision gedacht war und schon länger in Eigentum der irischen Firma EuroAuctions vor sich hin vergammelt.
Siehe die Presseartikel:
- http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/Skihalle-statt-Stahlwerk-id2973665.html
- http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/Skihalle-am-Centro-soll-2011-eroeffnen-id2973534.html
- http://www.derwesten.de/wp/region/Weisser-Wahnsinn-und-cooles-Kalkuel-id2973463.html
- http://www.radiooberhausen.de/ Lokalnachrichten (werden nicht archiviert, daher hier zitierter Volltext der Online-Meldung):
Deutschlands größte und längste Skihalle könnte schon bald bei uns in Oberhausen gebaut werden.
Ende des Monats will ein finnischer Investor das Großprojekt auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände an der Osterfelderstraße präsentieren. Das hat uns ein Sprecher der Wirtschaftsförderung Oberhausen gesagt
Das Gesamtprojekt soll zwischen 50 und 60 Millionen Euro kosten. Neben der Skihalle werde hier außerdem ein Hotel und ein Event-Center entstehen – auf einer Fläche von 80.000 Quadratmetern. Der Investor wirbt auf einer Internetseite damit, dass er sich auf die Entwicklung, Vermarktung und das Betreiben von Multifunktions-Eishallen spezialisiert habe.
Im Ruhrgebiet gibt es bereits das Alpincenter Bottrop. Außerdem noch in Reichweite – die Skihallen in Neuss und Landgraaf in den Niederlanden. - (der WDR-Artikel ist mittlerweile ohne Backup wieder offline…)
Nach diversen Ankündigungen ganz großer toller Investoren wäre ich ja zunächst mal vorsichtig mit der Einschätzung. Und insbesondere weiß ich gar nicht, ob ich es nicht total behämmert finde, in geringem Abstand zur Skihalle in Bottrop eine zweite zu bauen, mit Hotel und Eislaufen und allem Pipapo.
Skihallen generell sind eine sehr abwegige Erfindung. Allerdings, traurig aber wahr: Oberhausen muss eigentlich jeder Investor, der Arbeitsplätze schafft und wie in diesem Fall den Freizeitwert der Neuen Mitte steigert, recht sein.
STOAG-Nachtnetz 2010
Auf Beschluss des Rates der Stadt Oberhausen wird die STOAG ihr Nachtnetz ab Juni 2010 wieder gegen 23:00 Uhr starten lassen. Das kam nicht von ungefähr, schließlich formierte sich nach den krassen Änderungen im letzten Jahr nicht nur bei den Oberhausener Jusos Protest, sondern wurde die erneute Korrektur auch im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen festgeschrieben.
Im Zuge dieser Umstellung werden dann auch einige Änderungen am im letzten Jahr mit der Vorverlegung auf 21:00 Uhr eingeführten, “neuen” Nachtnetz vorgenommen:
- Die TaxiBus-Linien 1 und 2 fallen weg (somit in Holten und Brink wieder durchgehend Verkehr mit Nachtexpressen, an Venn und Kleekamp bleibt die TaxiBus-Linie bestehen)
- Die erste Sternfahrt um 23:00 Uhr geht ab Oberhausen HBF, die weiteren Sternfahrten ab Sterkrade Bf
- Zur regulären Sternfahrt wird die NE2 um 30 Minuten verschoben, damit sich ein günstiger Takt auf der Trasse ergibt
Der Wegfall der TB-Linien kann auch (genau hinsehen, schlechter Scan – aber andere Unterlagen sind noch nicht öffentlich verfügbar) dem folgenden Plan entnommen werden:
Nettes Café in DU-Ruhrort
Heute auf einer kleinen Radtour entdeckt und direkt als extrem empfehlenswert empfunden: das Café Kaldi in den Räumen der ehemaligen Schimanski-Kneipe “Zum Anker” in Duisburg-Ruhrort!
In gemütlicher Atmosphäre und zu vernünftigen Preise lässt es sich dort wunderbar einen Kaffee, ein Stück Kuchen oder auch ‘nen kleinen Snack genießen. Wer auf Cafés steht, die außerhalb der Klischees “Kommerz-Extrablatt”, “Oma-Style” und “überbetont alternativ” operieren, ist hier richtig! Daumen hoch!
Der ganze Stadtteil Ruhrort scheint allgemein etwas unterschätzt. Ist heute eher sauberer als der Rest Duisburgs, liegt durchaus ruhig und hat sich einen etwas eigenständigeren Charakter als die vielen Stadt-Satelliten erhalten. Über die Veränderungen im Stadt(teil)bild und auch über das Café berichtete vor Kurzem die Süddeutsche Zeitung in einer Beilage zum Ruhrgebiet (Ruhr.2010 lässt grüßen).
Also, wer noch nie in Ruhrort war, könnte dort einen kleinen Stadtrundgang ja ideal mit einem leckeren Kaffee (s.o.) verbinden…
Sync Chromium (Chrome) with Mozilla Weave
Sadly, Chromium (which is the open-source version of Google Chrome) supports only google’s own bookmark sync out-of-the-box and, with an extension, xmarks.
But because I recently started synchronizing my bookmarks on the basis of Mozilla Weave, I wanted to keep this preference (which applies to a couple of computers) and my data also on Chrome. There is no official extension in the Chromium extensions database, but some free developers set up an experimental one: http://bitbucket.org/philikon/weaveclient-chromium

Options tab of the "weaveclient-chromium" extension
As far as I tried this, it works exactly as you would like it: silently and smooth.
Tschernobyl – 24. Jahrestag der Katastrophe
Am 26. April 1986 passierte der GAU im Kernkraftwerk Tschernobyl, vor heute 24 Jahren. Noch immer ist die Umgebung schwer verseucht, das Umland gesperrt, sind tausende Menschen von den Folgen direkt und indirekt betroffen.
Wer sie nicht kennt, könnte sich für die folgende Doku interessieren. Titel: “Tschernobyl – Minuten der Entscheidung”. Der Film rekonstruiert die letzten 60 Minuten vor dem GAU. Bisschen reißerisch, aber nicht völlig schlecht. Um den blöden VOX-Teaser-Vorspann zu überspringen, zur Position 1:52 skippen!
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