Minimales Debian für Raspberry Pi

Wer (wie ich) den Raspberry Pi eher für embedded-Zeug einsetzt und Debian als Basis mag, wird mit der offiziellen Raspbian-Distribution oft nicht so glücklich: sie bringt, aus der Motivation, ein Lernsystem bereit zu stellen, viel zu viel überflüssige Software wie u.A. einen kompletten Desktop mit.

Bisher habe ich mir immer damit beholfen, den überflüssigen Kram händisch zu identifizieren und die Pakete zu entfernen, aber das kostet Zeit und klappt dann auch nicht zwangsläufig vollständig. Besser wäre es, nicht benötigte Komponenten gar nicht erst im Installationsimage zu haben. Und da ist mir (jetzt erst) ein praktisches Projekt aufgefallen: MINIBIAN. Dieses Installationsimage ist weiterhin Raspbian, aber entsprechend von Haus aus stark gestrippt. Bringt nur alles mit um die Kiste hochzubringen und startet SSHd. Alles weitere kann dann hinzugefügt werden soweit gebraucht. Tolle Sache!

Aus den Features:

  • Raspbian “Jessie” based
  • Kernel 4.1.7+ #817
  • 14 secs boot (on RPi 2B)
  • 29 MB RAM used
  • 451 MB disk space used
  • Fit on 1GB SD Card
  • Optimized ext4 file system with swap disabled
  • Support for RPi B, RPi B+ and the new RPi 2B
  • Targeted for embedded or server applications (NAS, Web server, electronic applications)
  • 100% full compatbile with official release
  • DHCP client enabled
  • SSHD enabled

Hier geht’s zum aktuellen Release:
https://minibianpi.wordpress.com/2015/11/12/minibian-jessie-2015-11-12-is-out/

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